Unter dem Titel „Sichtweisen“
Peter Schulze und Prignitz-Museum eröffnen neue Sonderausstellung am Samstag, 7. Februar.
In Zusammenarbeit mit dem Havelberger Maler Peter Schulze eröffnet das Prignitz-Museum am Dom der Hansestadt Havelberg am Samstag, 7. Februar, mit einer Vernissage um 15 Uhr seine nächste Sonderausstellung. Diese steht unter dem Titel „Sichtweisen“ und ist bis 22. März täglich außer montags in der Zeit von 10 bis 17 Uhr zu besichtigen.
„Wir präsentieren rund 30 Impressionen der Regionen Havel und Elbe“, blickt Antje Reichel voraus. „Die Ölgemälde von Peter Schulze mit kurzen Pinselstrichen, hellen Farben und Licht gemalt haben Atmosphäre“, so die Leiterin des Prignitz-Museums weiter.
Peter Schulze wurde 1942 in Garz geboren und ist in Warnau aufgewachsen. Dort erlernte er bei Meister Güssow den Beruf des Malers und arbeitete danach in Havelberg. Im Jahr 1976 orientierte er sich beruflich neu und wurde Binnenfischer bei der Fischereigenossenschaft. Mit der politischen Wende 1990 begann für ihn ein weiterer Lebensabschnitt: Er machte sich als Angel- und Jagdausstatter selbstständig und führte ein Geschäft in der Steinstraße in Havelberg. Seit 2002 genießt Schulze den Ruhestand und verbringt viel Zeit in der Natur. Die Landschaften seiner Heimat, die ihn besonders berühren, bannt er mit Farbe, Licht und Leidenschaft auf die Leinwand.

